Klassische Homöopathie

 

 

 

Die Nachfrage nach Homöopathischer Behandlung wächst weiter.

Viele suchen nach einer Behandlungsform, die sie persönlich anspricht und ihre Individualität respektiert. Sie wünschen sich eine möglichst schnelle, jedenfalls aber nebenwirkungsfreie und gründliche Heilung. Die Klassische Homöopathie bietet diese Behandlungsform, jedoch sollte klar sein, dass sie nicht identisch ist mit Naturheilkunde und kein Sammelbegriff für "alternative" Heilmethoden.

Die klassische Homöopathie ist eine einzigartige Medizin, die aus anderen Wurzeln stammt als die Schulmedizin.

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Warum klassische Homöopathie

Klassische Homöopathie ist eine eigenständige Therapieform:

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Die Entstehung der Homöopathie

Die Homöopathie (in Deutschland Klassische Homöopathie genannt) wurde von
Dr. F.C. Samuel Hahnemann in Deutschland vor ca. 200 Jahren entwickelt und etabliert und ist dann in die USA ausgewandert; was heißt, dass die erfolgreichsten Homöopathen der 1. Generation nach Amerika gingen und der Homöopathie dort zu ihrer 1. Hochform verhalfen und zwar an Hochschulen, in Kliniken und in Praxen. Nach Deutschland zurückgefunden hat sie als Klassische Homöopathie.

Samuel Hahnemann (1755 - 1843), ein brillanter deutscher Arzt und Chemiker, forschte zu seiner Zeit nach einer rationalen Alternative die mehr mit den Heilprinzipien der Natur übereinstimmte. Hahnemann beherrschte sieben Fremdsprachen fließend und befasste sich ausführlich mit alter und zeitgenössischer Literatur, um die für ihn wahren Heilprinzipien zu entdecken.

Hahnemann prüfte mehr als einhundert Substanzen an sich selbst und seinen Studenten, wandte dieselben in seiner klinischen Praxis an und stellte fest, dass diese neue Medizin eine beachtliche Anzahl von Patienten mit akuten und chronischen Krankheiten heilen konnte, die bis dahin als Unheilbar galten. Damals wurde die Homöopathie auch berühmt durch ihre Wirksamkeit bei epidemischen Krankheiten wie Cholera, Malaria, Typhus, Gelbfieber, Scharlach u. a.

Hahnemann selbst hat im hohen Alter in Paris noch einmal 10 Jahre lang eine sehr große und anerkannte Praxis geführt; seine Werke und Krankenjournale werden im "Hahnemann Institut für homöopathische Dokumentation" aufbewahrt und veröffentlicht.

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Die Herstellung homöopathischer Heilmittel

Die homöopathischen Heilmittel werden in erster Linie aus Pflanzen gewonnen, aber auch Metalle, Mineralien, Tiergifte und durch Krankheit produzierte Stoffe werden für die Herstellung der mehr als 2000 Heilmittel verwendet. Die Herstellung dieser Heilmittel ist natürlich. Ihre Wirkung in jedem Falle ungiftig (in der Ursubstanz giftige Heilmittel werden durch die Potenzierungsstufen in ihrer Wirkung ungiftig; Sie sind bis zu D4 verschreibungspflichtig).

Ausführliche Beschreibung der Herstellung homöopathischer Arzneimittel wollen sie bitte im unten empfohlenen Taschenbuch nachlesen

Es wird ein Einzelmittel verabreicht, d.h. eine Substanz, die auf einen Urstoff zurückgeht. Die Urstoffe werden unter zu Hilfenahme von Alkohol/oder Milchzucker zu verschiedenen Arzneiformen (Globuli (Kügelchen) Tropfen, Tabletten) aufbereitet.

Das HAB (Homöopathisches Arzneimittelbuch) ist die gesetzliche Grundlage für die Herstellung - in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Wie verläuft eine Homöopathische Therapie?

Im 1 ½  stündigen Aufnahmegespräch findet der Behandler ein klares Bild vom Krankheitszustand des Patienten. Dazu befragt er den Kranken ausführlich über seine aktuellen Symptome und den Verlauf des Leidens oder der Beschwerden. Eine große Rolle spielt in jedem Fall die momentane seelische Lage und der individuelle Charakter des Patienten. Das Interesse des Homöopathen gilt nicht so sehr Krankheitsbezeichnungen sondern vielmehr den ungewöhnlichen Symptomen oder Eigenschaften, als den normalen oder gewöhnlichen Merkmalen einer Krankheit. Jeder besitzt seinen eigenen Zustand. Dieser ist die körperlich-seelisch-geistige Haltung, die man eingenommen hat und wie man auf Störungen von außen reagiert und andererseits in seinem Umfeld agiert. 

Abschließend wird das homöopathische Einzelmittel gegeben und der Patient gebeten, bei eintretenden Veränderungen anzurufen, zur anfänglichen Unterstützung  für die Beurteilung des Verlaufs. Der nächste Termin in der Praxis wird vereinbart für 6-12 Wochen nach der Mitteleinnahme.

Zum weiteren Verständnis:

 

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Kriterien für die Wahl eines Therapeuten

Ratschlag: Sie können nicht immer einen Homöopathen in ihrer Umgebung finden. Sie werden bessere Ergebnisse erzielen mit einem erfahrenen Homöopathen, auch wenn Sie etwas weiter fahren müssen. Viele Gespräche können in Folge telefonisch abgewickelt werden, bis zum nächsten vereinbarten Praxis-Termin.

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Die Praxis für Klassische Homöopathie

Monika Nathusius hat zuletzt ein zweijähriges Vollzeitstudium in Klassischer Homöopathie absolviert. Von ´95-´97 besuchte sie das Schweizer Homöopathie-Institut (SHI) in Zug bei Zürich und hat dort mit einer Diplomprüfung abgeschlossen. Mehr Infos zur Person finden Sie hier.

In den Praxisräumen und verschiedenen Orten in Südbayern finden regelmäßig Vorträge und Kurse statt. Optimale Versorgung der Patienten in Akutfällen ist gewährleistet, auch außerhalb der Sprechstunden. Haben Sie jetzt weitere Fragen? Möchten Sie weitere Details? Vormittags ist die beste Zeit anzurufen.
Telefon: 089 / 8 54 21 65

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Noch mehr Information

Homöopathie heißt übersetzt etwa "ähnliches Leiden" und der Homöopathische Grundsatz lautet: "Ähnliches werde durch Ähnliches Geheilt". Das Prinzip Ähnliches durch Ähnliches zu heilen ist ein natürliches Gesetz. So wird zum Beispiel das homöopathische Heilmittel Coffea (aus der Kaffeebohne), das beim Gesunden Nervosität, Zittern, Schlafmangel und Reizbarkeit hervorruft, bei einem Patienten mit ähnlichem Symptomenkomplex eingesetzt. Coffea wird ihm wieder Ruhe und Gleichgewicht bringen.

Die homöopathischen Arzneimittel werden verordnet nach so genannten Arzneimittelbildern, die durch Arzneimittelprüfungen entstehen. Ein Arzneimittelprüfer ist ein gesunder Mensch, dem die Symptome nicht zu eigen sind, die er durch die Einnahme des homöopathischen (potenzierten) Mittels emotional erlebt und körperlich zu spüren bekommt.

In der Befundaufnahme wiederum findet der Homöopath das ähnlichste Mittel durch Betrachtung nach individueller Ursache, nach Entwicklung, Form der Beschwerden, Begleitumständen und Eigenart des Kranken selbst. Wenn zum Beispiel drei Leute dieselbe Krankheit haben, erhält wahrscheinlich jeder ein anderes, speziell für ihn ausgewähltes Arzneimittel; das heißt, das allgemeine Krankheitsbild (der 3 Leute) stimmt überein, unterscheidet sich aber in Krankheitsgeschichte und Ausprägung der Krankheit. Also muss der gesunde Arzneimittelprüfer Symptome hervorgebracht haben, die denen des einzelnen Patienten am ähnlichsten sind.

Das homöopathische Arzneimittel arbeitet auf einer dynamischen Ebene, in der Lebenskraft selbst. Dieses nebenwirkungsfreie Mittel aktiviert die möglichst natürlich erworbene Abwehr und die Vitalität des Patienten als kraftvolle Reaktion. Diese kraftvolle Reaktion wird als Erstverschlimmerung gefürchtet, ist aber eine Heilreaktion die auf körperliche Symptome beschränkt ist und dabei ihr seelisch-geistiges Befinden nicht beeinträchtigt (eher bessert!). Danach ergibt sich eine Harmonisierung der gestörten Funktionen und des allgemeinen Wohlbefindens.

Gegensätzlich dazu bremst die Schulmedizin (und andere) diese kraftvolle Reaktion der eigenen Abwehr. Zudem haben nahezu alle schulmedizinischen Medikamente Nebenwirkungen und können nach längerem Gebrauch sogar irreparable Organschädigungen zur Folge haben.

Habe ich Sie neugierig gemacht? Ist Klassische Homöopathie das, was Sie suchen? Wollen Sie nachfragen? Vormittags ist die beste Zeit anzurufen.
Telefon: 089 / 8 54 21 65

Für alle, die sich intensiver mit dem Thema Homöopathie auseinandersetzen möchten, empfehle ich das kleine, dünne und leicht verständliche

Taschenbuch

"Was ist Homöopathie"

von Michael Terlinden
Erschienen im DYNAMIS-VERLAG
ISBN 3-9802961-0-5
5,00 €

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